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Welche Größe braucht ein Schneidebrett? 30 x 30 bis 60 x 40 im Vergleich

Großes Stirnholz-Schneidebrett mit Belag neben einem magnetischen Messerblock

Die kurze Antwort: Für zwei Personen reicht 30 x 30 cm. Wer regelmäßig für die Familie kocht, ist mit 40 x 30 oder 50 x 30 cm besser bedient. Alles darüber ist Arbeitsfläche und Servierplatte in einem.

Die Größe ist die Frage, die uns am häufigsten gestellt wird, und die einzige, bei der man beim Kauf danebenliegen kann. Zu klein ist ärgerlich, zu groß passt nicht in die Küche.

Die Größen im Einzelnen

30 x 30 cm. Das Brett für den Alltag zu zweit. Eine Zwiebel, eine Paprika, Brot am Abend. Es ist leicht genug, um es mit einer Hand zum Spülbecken zu tragen, und passt in fast jede Schublade. Wer wenig Platz hat, nimmt dieses.

40 x 30 cm. Unsere Empfehlung, wenn du regelmäßig kochst. Hier haben Schneidgut und Messer nebeneinander Platz, und das geschnittene Gemüse muss nicht sofort weg. Das ist die Größe, die die meisten nach ein paar Wochen als richtig empfinden.

50 x 30 cm. Für alle, die gern vorbereiten. Man kann links schneiden und rechts sammeln, ohne dass etwas herunterfällt. Auch die richtige Größe, wenn zwei Menschen gleichzeitig in der Küche arbeiten.

50 x 40 und 60 x 40 cm. Das sind keine Bretter mehr, das sind Arbeitsflächen. Sie bleiben auf der Platte stehen, statt in den Schrank zu wandern. Sinnvoll beim Grillen, beim Brotbacken und immer dann, wenn ein ganzes Stück Fleisch tranchiert wird. Rechne mit Gewicht: In 4 cm Stärke wird ein solches Brett schwer.

Die Stärke ist wichtiger, als die meisten denken

Es gibt unsere Bretter in 2,5 cm und 4 cm. Der Unterschied ist größer, als die Zahl vermuten lässt.

Ein Brett in 2,5 cm ist deutlich leichter und damit das bessere Servierbrett. Es geht mit auf den Tisch, wird abgewaschen und wieder eingeräumt.

Ein Brett in 4 cm steht wie ein Fels. Es rutscht nicht, es federt nicht, und es sieht auf der Arbeitsplatte nach Werkstatt aus. Wer viel und schnell schneidet, merkt den Unterschied sofort. Der Preis dafür ist das Gewicht.

Faustregel: Bis 40 x 30 cm nimm die Stärke nach Geschmack. Ab 50 x 30 cm lohnen sich die 4 cm nur, wenn das Brett ohnehin stehen bleibt.

Wie du die richtige Größe misst, bevor du bestellst

Leg ein Handtuch oder ein Blatt Papier in der gewünschten Größe auf deine Arbeitsplatte und koch einmal damit. Nach einem Abendessen weißt du, ob es reicht.

Zwei Dinge, an die kaum jemand denkt: Passt das Brett in dein Spülbecken, wenn du es abwaschen willst? Und wo steht es, wenn es nicht benutzt wird? Ein 60 x 40 Brett braucht einen Platz, an dem es aufrecht trocknen kann.

Ein Brett oder zwei?

Viele unserer Kunden haben am Ende zwei: ein großes Stirnholzbrett, das auf der Arbeitsplatte bleibt, und ein leichtes Längsholzbrett fürs Brot und zum Servieren. Der Unterschied zwischen beiden Macharten steht im Beitrag Stirnholz oder Längsholz.

Wer rohes Fleisch verarbeitet, nimmt dafür ohnehin gern ein eigenes Brett. Warum das keine Frage des Materials ist, steht im Beitrag Sind Holzbretter hygienisch.

Und wenn keine Größe passt

Alle fünf Maße gibt es in Eiche, Esche, Kirsche und Nussbaum. Brauchst du ein Sondermaß, weil dein Platz zwischen Herd und Spüle nun einmal 46 cm breit ist: schreib uns kurz, das lässt sich machen. Welche Holzart wozu passt, steht im Beitrag Welches Holz für ein Schneidebrett.

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