Was Längsholz bedeutet
Bei diesen Brettern liegt die Holzfaser längs — so, wie der Baum gewachsen ist und wie das Brett aus dem Stamm gesägt wurde. Das ist die klassische Bauart: leichter als ein Stirnholzbrett, günstiger und unkomplizierter im Alltag. Du siehst die lange, ruhige Maserung über die ganze Fläche, statt der kleinteiligen Struktur beim Stirnholz.
Für wen das die richtige Wahl ist
Wer Gemüse schneidet, Brot aufschneidet und das Brett nach dem Kochen wieder wegräumt, ist hier genau richtig — ein Längsholzbrett aus hartem Laubholz hält das jahrzehntelang aus.
Wer dagegen viel und mit teuren Messern arbeitet, fährt mit einem Stirnholz-Schneidebrett besser: Dort steht die Faser senkrecht, die Klinge fährt zwischen die Fasern statt quer hindurch, und feine Schnittspuren schließen sich von selbst. Das schont die Schärfe spürbar länger.
Größen, Hölzer und Pflege
Fünf Größen von 30 × 30 bis 60 × 40 cm, in 2,5 cm oder 4 cm Stärke, in Eiche, Kirsche, Esche und Nussbaum. Dazu findest du hier das Eichenholz-Vesperbrett — das kleine Format für Brotzeit und Servieren. Sondermaße fertigen wir auf Anfrage.
Jedes Brett kommt mit Leinöl-Firnis geölt und mit Bienenwachs behandelt zu dir und ist sofort einsatzbereit. Danach: warm abwaschen, aufrecht trocknen, nie in die Spülmaschine, und regelmäßig mit dem Pflege-Set NO.4 nachölen.
Gefertigt nach Bestellung, Bearbeitungszeit 5–10 Werktage, Versand in Deutschland kostenlos.