Kurz gesagt: Zangen, Thermometer und Gewürzsets hat jeder Griller doppelt. Was fast immer fehlt, ist eine große Fläche, auf der das Fleisch ruhen und tranchiert werden kann, ohne dass der Saft über die Arbeitsplatte läuft.
Am Grill selbst ist die Ausstattung meist komplett. Der Engpass kommt danach: Das Steak muss ruhen, das Hähnchen muss zerlegt werden, und dafür steht dann das 30 x 20 cm Brett bereit, auf dem nichts richtig Platz hat.
Welche Brettgröße wofür
| Größe | Wofür am Grill | Anmerkung |
|---|---|---|
| 30 x 30 cm | Ein bis zwei Steaks, Beilagen | Leicht, geht mit an den Tisch |
| 40 x 30 cm | Der Standard für vier Personen | Das sichere Geschenk |
| 50 x 30 cm | Ganzes Hähnchen, Rippchen | Bleibt auf der Arbeitsplatte |
| 60 x 40 cm | Brisket, große Runden, Buffet | Schwer, braucht festen Platz |
Warum Stärke am Grill zählt
Ein dünnes Brett wandert beim Schneiden. Wer ein Stück Fleisch mit Kraft zerteilt, merkt den Unterschied zwischen 2,5 cm und 4 cm sofort: Das dicke Brett steht, das dünne schiebt sich weg. Für das Brett, das beim Grillen im Einsatz ist, würden wir immer zur stärkeren Ausführung raten. Dafür ist es schwerer, was beim Servieren am Tisch stört. Wer beides will, nimmt ein dickes zum Arbeiten und ein leichtes zum Auftragen.
Drei Dinge, die Holz am Grill nicht mag
Hitze direkt vom Rost. Ein heisses Gusseisenteil auf dem Brett hinterlässt einen Brandschatten, der nicht mehr weggeht. Fleisch dagegen darf heiß darauf, das ist kein Problem.
Dauerhafte Nässe. Marinade und Fleischsaft gehören nach dem Essen abgewaschen, nicht über Nacht stehen gelassen. Danach abtrocknen und aufrecht stellen.
Die Spülmaschine. Sie ist der schnellste Weg, ein gutes Brett zu zerstören. Was dabei genau passiert, steht im Beitrag Schneidebrett in die Spülmaschine.
Fleischsaft: Rille oder nicht
Eine umlaufende Saftrille fängt beim Tranchieren einiges auf, sie fasst aber weniger, als die meisten glauben. Bei einem großen Stück Fleisch hilft vor allem Fläche: Je größer das Brett, desto weiter ist der Weg bis zur Kante. Wer regelmäßig ganze Stücke zerlegt, ist mit 50 x 30 cm besser bedient als mit einem kleineren Brett mit Rille.
Welches Holz für den Griller
Eiche ist hart, kräftig gemasert und verträgt grobe Arbeit. Nussbaum ist dunkel und zeigt Flecken von Marinade weniger. Esche ist hell und leicht zu reinigen. Alle vier Hölzer im Vergleich stehen im Beitrag Welches Holz für ein Schneidebrett.
Und wenn das Brett schon da ist
Dann ist die zweite gute Idee die Messeraufbewahrung. Wer draußen mit dem Tranchiermesser arbeitet, hat es meist lose in der Schublade liegen. Ein magnetischer Messerblock hält es griffbereit und schont die Schneide. Alle Geschenkideen rund ums Grillen findest du unter Grillgeschenke.